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Wohnhaus in Endlichhofen brennt lichterlohWohnhaus in Endlichhofen brennt lichterloh: 70 Mann kämpfen gegen die Flammen


Endlichhofen - Sirenenalarm schreckt am Sonntagmorgen um 3.45 Uhr die Bewohner in Endlichhofen aus dem Schlaf. Ein frei stehendes Wohnhaus in der Straße Oberdorf 6 steht in Flammen. Das bedeutet Großeinsatz für die Feuerwehren aus Endlichhofen, Miehlen, Nastätten und Ruppertshofen, die mit mehr als 70 Mann zum Einsatz kommen.


Bange Frage: Befinden sich noch Bewohner in dem Ortsbild prägenden Fachwerkhaus, das vollständig ausbrennt. Ortsbürgermeisterin Carmen Hartung weiß zu beruhigen: „Die Eigentümer gehen regelmäßig übers Wochenende auf die Jagd. Auch das Auto ist nicht da.“ Endgültige Gewissheit, ob sich Menschen im Gebäude befinden, können sich die Feuerwehrmänner erst im Laufe des Vormittags verschaffen: In dem Haus sind keine Personen. Wegen der starken Rauchentwicklung und der immer wieder aufflackernden Flammen ist es den Atemschutzträgern erst möglich, sich ein genaues Bild vom Inneren des zerstörten Fachwerkhauses zu machen, als der Brand gelöscht ist. Zwischenzeitlich kann auch der Eigentümer kontaktiert werden.
Die Straße Oberdorf ist in der Nacht rings um den Einsatzort taghell erleuchtet. Das Feuer wird sowohl von der Drehleiter aus von oben bekämpft als auch von der Seite. Wasser steht den Wehrmännern ausreichend zu Verfügung, stellt Wehrleiter Stefan Wöll zufrieden fest. Die Entnahme erfolgt aus zwei Zisternen als auch aus dem Leitungsnetz.
Das Feuer hat ein Hausbesitzer auf der gegenüberliegenden Straßenseite entdeckt und sofort Alarm geschlagen. Durch die in seinem Gebäude befindliche Zwangsbelüftung wird er auf den Brandgeruch aufmerksam. Beim Herausschauen hat er dann schnell die Ursache für den unangenehmen Geruch festgestellt.
Polizei und Kripo verschaffen sich ein Bild von dem einsturzgefährdeten Gebäude. Die Ermittlungen nach der Brandursache werden am heutigen Montag aufgenommen. Für den Fall aller Fälle ist ein Notarzt am Einsatzort, ebenso das DRK. Bürgermeister Raimund Friesenhahn ist in der Brandnacht nach Endlichhofen gefahren und macht sich selbst ein Bild von dem Großeinsatz der Wehren bei dem Wohnhausbrand.
Ein Novum erleben die Feuerwehrkräfte, die zu Anfang von Nachbarn und der Ortsbürgermeisterin Hartung mit heißen Getränken versorgt werden, denn Notarzt Abraham hat die Schnelle Einsatzgruppe Rhein-Lahn-Versorgung in Übereinstimmung mit der Wehrleitung angefordert. Diese sorgt für die Beköstigung der tüchtigen Helfer.


Quelle: rhein-zeitung.de
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30.01.2012 - 21:14 - jogo