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Handynetz von E-Plus macht Probleme

Rhein-Lahn - Mit dem Handynetz von E-Plus sind viele Menschen in der Region unzufrieden. Die RLZ erreichten Klagen aus dem gesamten Rhein-Lahn-Kreis: Das Datennetz sei im Umkreis von Nassau "mehr als mies", schreibt ein Leser. Mit dem Netz der Telekom gebe es keine Probleme, bei E-Plus sei der Empfang dagegen oft schon stark eingeschränkt gewesen.


In Hahnstätten sei das mobile Datennetz schon oft ausgefallen, auch telefonieren sei nicht immer möglich, beschwert sich eine Leserin. In der Nähe von Limburg gebe es die Probleme auch. In Kestert und in Kamp-Bornhofen sei der Empfang regelmäßig gleich null.

In Obernhof, Weinähr und Bad Ems könne man oft nicht telefonieren. Zudem kämen Kurznachrichten manchmal "erst Tage später an", so die Klagen. Auch in Nievern falle das E-Plus-Netz immer wieder aus, beschweren sich weitere Leser.

Der Netzbetreiber erklärte auf Anfrage der RLZ lediglich, die Probleme seien die Folge von aktuellen Arbeiten am Netz: 2010 habe der Konzern mit dem Ausbau seines Netzes begonnen. So etwas gleiche einer Operation am offenen Herzen, da müsse man Einschränkungen temporär in Kauf nehmen.

Teils würden die Sendeanlagen vor Ort verbessert, teils gehe es um Fernwartung.

Keine genauen Infos vom Netzbetreiber

Wo genau gearbeitet wurde, welche Verbesserungen vorgenommen wurden und wie sich die Veränderungen konkret auswirken, teilte E-Plus trotz mehrmaliger Nachfrage unserer Zeitung nicht mit.

Die größeren Arbeiten im Rhein-Lahn-Kreis seien jedoch so weit abgeschlossen, gibt E-Plus an. Zu Beeinträchtigungen solle es nun nicht mehr kommen. Lediglich hin und wieder werde es in der nächsten Zeit noch vereinzelte, örtlich begrenzte Arbeiten an Funkstationen geben.

E-Plus begründet die Probleme zudem nicht nur mit dem eigenen Netz, sondern mit den Geräten, die dieses Netz nutzen: Es gebe immer mehr Smartphones - und die wählten sich nach Angaben des Netzbetreibers automatisch in das beste verfügbare, das sogenannte UMTS-Netz, ein. Deswegen sei das UMTS-Netz rasch überlastet. An die steigende Smartphone-Zahl müsse das Netz erst angepasst werden.

Eine Erklärung, weshalb die Probleme bei anderen Anbietern offenbar zumindest nicht so auffällig sind, hat E-Plus nicht. Der Anbieter gibt lediglich den Tipp, man könne mit seinem Smartphone per Tastendruck auf das schlechtere GSM-Netz wechseln, falls via UMTS Probleme auftreten.


Quelle: RZ

01.03.2012 - 19:04 - rave-on-nature-one